Ende März nächsten Jahres öffnet die Weltausstellung im japanischen Aichi ihre Tore. Im Schweizer Pavillon werden auch Forschungs-Highlights aus der Universität Zürich gezeigt.
Was Sie schon immer über die Freimaurerei wissen wollten – eine Ausstellung im Lichthof der Universität Zürich-Zentrum gibt Antworten. Doch ein bisschen Geheimnis bleibt.
Mit «schlauer Diplomatie» die Interessen der Schweiz vertreten
Bundesrat Hans-Rudolf Merz plädierte in einem Vortrag an der Universität Zürich angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Arbeitsteilung für eine globale Wettbewerbsordnung. Die Schweiz solle sich dabei mit ihren Stärken geschickt einbringen.
Sollen bereits Kinder wissen, ob sie einmal an Krebs erkranken werden? Ein Podiumsgespräch anlässlich der Ausstellung «Der gespiegelte Mensch – in den Genen lesen» beschäftigte sich insbesondere mit dem umstrittenen «genetischen Screening».
Am 11. Oktober 2004 trafen sich Politiker, Wissenschafter und Wirtschaftstreibende am «Swiss Science Forum 2004» im Kultur-Casino Bern, um die Bedeutung der Wissenschaft für die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft zu erörtern. Für die derzeit wenig rosige nationale Wirtschaftslage sei ein Mangel an Innovationsfähigkeit verantwortlich, so ein Fazit der Diskussion.
Nicht weniger als vier Preisträger durften am 21. Oktober am Universitätsspital Zürich den diesjährigen Georg Friedrich Götz-Preis für medizinische Forschung entgegennehmen. Ausgezeichnet wurden Forschungen im Bereich Diabetes, Prionen-Erkrankungen und Pharmakologie.
Die Open Access-Bewegung strebt einen grundlegenden Umbau des wissenschaftlichen Publikationswesens an. Ziel ist der freie und kostenlose Zugang zu wissenschaftlichem Wissen mit Hilfe des Internet. Die Universität Zürich, ein Open Access-Pionier in der Schweiz, organisierte ein Symposium zu diesem Thema welches am 15. Oktober 2004 am Zürcher Universitätsspital stattfand.
Cogito-Preis für interdisziplinäre Verhaltensforschung
Für ihre Verbindung von Ökonomie, Biologie und Psychologie wurde dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Ernst Fehr von der Universität Zürich und dem Zoologen Prof. Alex Kacelnik (Universität Oxford) am 20. Oktober an der Universität Zürich der cogito-Preis 2004 verliehen.
Zivilisationsstifter oder Kulturimperialisten? Fest steht: Die griechische Kolonisation führte im antiken Sizilien zum allmählichen Verschwinden der einheimischen Kulturen. Dies und vieles mehr zeigt die Archäologische Sammlung der Universität Zürich in einer lohnenswerten Doppelausstellung. Originale Fundstücke, darunter eine spektakuläre Goldschale, sind erstmals ausserhalb Italiens zu sehen. Zahlreiche Funde stammen aus Zürcher Grabungen.
Die Schweizerische Chemische Gesellschaft hat an ihrer Herbstversammlung an der Universität Zürich zwei wichtige Preise an den Briten Paul Dyson und den Harvard-Professor George Whitesides verliehen.
Wissenschaft und Gesellschaft: Misstrauen und Hoffnung?
An dem vom z-link mitveranstalteten fünften Dialogabend der Serie «Das Ende der Gemütlichkeit» diskutierten am 7. Oktober Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Die Universität Zürich ist eine komplexe Organisation. Für neue Mitarbeitende organisiert die Personalabteilung der Universität Eintrittsveranstaltungen, an denen diese sich einen Überblick über ihren neuen Arbeitgeber verschaffen können.
Seit 40 Jahren bietet die Pro Senectute Kanton Zürich Seniorensport an. Zum Jubiläum präsentierten Wissenschafter der Uni Zürich an einem Symposium Einblick in Forschungsergebnisse und philosophische Betrachtungen rund um Bewegung und Sport.
Wer ihre Geschichte nicht kennt, merkt ihr die schwere Erkrankung nicht an: Lea ist mit einem Herzfehler zur Welt gekommen. Der Fotograf Christian Wyss hat das heute fünfjährige Mädchen vom ersten Lebenstag an begleitet. Im Kinderspital Zürich und zu Hause. Entstanden ist eine einfühlsame Bildreportage. Das Museum Bärengasse zeigt sie.
Afrikanische Häppchen, Live-Musik, farbenprächtiges Dekor und ein zahlreich erschienenes Publikum – mit viel festlichem Glanz und südafrikanischem Ambiente eröffnete das Völkerkundemuseum der Universität Zürich am Freitagabend seine Ausstellung «Iintsimbi – Perlenarbeiten aus Südafrika». Eine Schau, die mit ästhetischem Zauber und spannenden Geschichten lockt.
Kann die Medizin auch ohne Tierversuche neue Erkenntnisse gewinnen? Lassen sich Tierversuche ethisch rechtfertigen? Vertreter von Naturwissenschaft und Philosophie tauschten an einem Podiumsgespräch im Landesmuseum gegensätzliche Ansichten aus.
Der jährlich stattfindende WWW-Workshop von Universität Zürich und ETH Zürich stand am Dienstag, 21.9.2004 unter dem Motto Accessibility. Die beiden Hochschulen reagierten damit auf die neue Gesetzeslage, die staatliche Einrichtungen verpflichtet, ihre Web-Inhalte auch mit Rücksicht auf Menschen mit Behinderungen zu gestalten. Ein paar Testpersonen demonstrierten live die Tücken der Materie.
So genannte Open Access-Journals finden auch in der Schweiz immer mehr Befürworter. Die Universität Zürich ist ein Motor dieser Bewegung und veranstaltet am 15. Oktober ein Symposium zum Thema. Prorektor Forschung Alexander Borbély erklärt, weshalb sich die Universität Zürich für Open Access einsetzt.
Professor Adriano Aguzzi von der Universität Zürich erhält den ältesten und bedeutendsten Schweizer Wissenschaftspreis, den diesjährigen Marcel-Benoist Preis. Dies gab Bundesrat Pascal Couchepin, Präsident der Marcel-Benoist-Stiftung, am Montag in Anwesenheit des Preisträgers in Bern bekannt.
«Eine Art persönliche Mission» - Marcel-Benoist-Preis 2004 an Adriano Aguzzi
Was treibt Professor Adriano Aguzzi an? Wie kam er zur Prionenforschung und hat er ein Erfolgsgeheimnis? Ein Kurzportrait des diesjährigen Benoist-Preisträgers.
Erstmals wurde am 18. September 2004 an der Universität Zürich das Hanyu Shuiping Kaoshi (HSK), der Chinesische Proficiency-Test, durchgeführt. Anlässlich dieser Premiere war der chinesische Botschafter aus Bern angereist, um der Universität und dem Ostasiatischen Seminar für ihre Initiative zu danken
Das diesjährige Zürcher Kinder- und Jugendpsychiatrische Symposium widmet sich dem Zusammenhang zwischen der Institution Schule und dem psychischen Befinden und Verhalten der Schülerinnen und Schüler. Empirische Daten sollen aktuelle Problemfelder aufzeigen.
Vom 8. bis 11. September 2004 stehen die Philosophen Immanuel Kant und Friedrich Wilhelm Joseph Schelling im Mittelpunkt einer Tagung des Philosophischen Seminars der Universität Zürich.
Mit seiner Abschiedsvorlesung «Das Ende bedenken» hat sich Helmut Holzhey, Professor für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Philosophie, Ende Sommersemester 2004 von seiner Lehrtätigkeit an der Universität zurückgezogen.
An der gestrigen Vernissage stellte der Publizist Karl Lüönd seinen Bildband über das Kinderspital Zürich vor. Lüönd beschreibt die Universitätsklinik als «Brennglas der Gesellschaft».
Mit einem Festakt im grossen Hörsaal des Instituts für Pflanzenbiologie der Universität Zürich wurde den Forschenden letzten Dienstag der Neubau des Forschungsgewächshauses im Botanischen Garten in Zürich offiziell übergeben.
Open Access-Journals: Gut sichtbar und leicht zugänglich
Open Access-Journals untergraben das Monopol wissenschaftlicher Zeitschriftenverlage. Und die Universitäten wollen nicht länger die Publikationen ihrer eigenen Forschenden teuer erwerben. Nach den ersten Erfahrungen mit dem neuen Online-Publikationsmedium führt die Universität Zürich am 15. Oktober 2004 ein Symposium zum Thema «Open Access to Knowledge and Scholarly Communication» durch.
Die Reformation sei das erfolgreichste Schweizer Exportprodukt, sagt Emidio Campi schmunzelnd. Zum 500. Geburtstag des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger hat der Leiter des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte vom 25.-29. August in Zürich den ersten grossen, internationalen Bullinger-Kongress organisiert.
Wer wäscht seine Socken oder Die Gleichheit herbeireden
Die Gender-Expertin Angelika Wetterer, Soziologin und Privatdozentin an der Universität Kassel, hat gestern Abend über neue Erkenntnisse der Geschlechterforschung referiert.
Geht mehr zu Fuss, esst gesünder und entspannt euch häufiger. Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin hat im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich eine grosse Gesundheitskampagne lanciert.
Dort, wo frühere Generationen Kanonen und Rüstungen bestaunten, im Landesmuseum, zeigt jetzt Life Science Zürich, wie heute biologische Forschung betrieben wird. Mit diesem unüblichen Ausstellungsort möchte man auch Leute erreichen, die sich sonst kaum für Biologie interessieren.
Es müssen nicht Fabrik oder Baustelle sein, auch administrative Arbeiten lädieren immer häufiger den Rücken, vor allem wenn das Arbeitsumfeld stressig ist. Die 5. Premus-Konferenz beschäftigt sich mit den arbeitsassoziierten Beschwerden des Bewegungsapparats.
Ab Freitag, 9. Juli, wird im Landesmuseum in Zürich die Ausstellung «Der gespiegelte Mensch – in den Genen lesen» gezeigt, die der Bevölkerung die Lebenswissenschaften näher bringen will.
Wenn Philosophen eine Tagung zu «Armut in der Schweiz und die Aufgaben des Wohlfahrtsstaats» organisieren, darf man gespannt sein. Was haben Akademiker zu diesem ganz konkreten, politisch und ökonomisch brisanten Thema zu sagen? Letztes Wochenende konnte es die interessierte Öffentlichkeit erfahren.
Gestern Mittwoch, 30.6.2004, verlieh Hans Weder, Rektor der Universität Zürich und Präsident der «Stiftung für die Paul Karrer-Vorlesung», die Paul Karrer-Medaille in Gold an Frau Prof. Dr. Ada Yonath. Yonath ist eine der international renommiertesten Forscherinnen auf dem Gebiet des dreidimensionalen Aufbaus und des Chemismus der Ribosomen der Zellen.
Computerspiele finden sich heute in Kinderzimmerregalen in schöner Eintracht neben den klassischen Kinderbüchern. Auch inhaltlich gibt es zwischen den neuen Scheiben und den alten Schmökern Berührungen. Die digitalen Medien adaptieren häufig Printklassiker oder leihen sich deren Figurenbestände aus. So verkaufen sie sich besser. Dies und mehr berichteten Praktiker/innen an einem Workshop der Abteilung Europäische Volksliteratur der Universität Zürich.
Menschen handeln gar nicht so eigennützig, wie bisher angenommen. Egoisten werden in der Gruppe sogar eher bestraft. Zu diesen revolutionären Erkenntnissen führte die interdisziplinäre Forschung des Wirtschaftswissenschaftlers Ernst Fehr von der Universität Zürich. Er erhielt, zusammen mit dem Oxforder Zoologe Alex Kacelnik, nun den «cogito-Preis 2004».
Rankings von Hochschulen entspringen vorderhand einem ökonomischen Denken: Mittels verschiedener Indikatoren wird die Qualität einer Hochschule erfasst und soll so mit anderen vergleichbar gemacht werden. Als Steigbügelhalter treten oft die Medien in Erscheinung. Wie sollen sich dazu die Hochschulen verhalten? Eine Diskussion am Donnerstagabend in der Universität Zürich.
Hat die Idee nationaler Souveränität eine Zukunft? Kann man das Demokratiedefizit der EU beheben? Lässt sich verhindern, dass die massgebenden Entscheidungen in Zeiten der Globalisierung zunehmend ausserhalb demokratisch gewählter Institutionen getroffen werden? Fragen wie diese waren Gegenstand eines grosse Bögen schlagenden Vortrages, den der Sozialwissenschaftler und Politiker Lord Ralf Dahrendorf am 21. Juni an der Universität Zürich hielt.
Forschungspreis 2004 der Schweizerischen Alzheimer Vereinigung
Im Kampf gegen den Gedächtnisschwund
Prof. Christoph Hock von der Universität Zürich hat international beachtete Forschungsresultate im Bereich der ursächlichen Alzheimer-Therapie erzielt. Für diese Arbeiten wird Christoph Hock mit dem Forschungspreis 2004 der Schweizerischen Alzheimervereinigung ausgezeichnet.
Wenn es duftet oder schmeckt, gehen uns schnell einmal die Worte aus. Im Alltag wissen wir uns zu helfen. Die Werbung, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sind aber auf die Beschreibung von Sinneswahrnehmungen angewiesen. Am 18. und 19. Juni trafen Forschende und Studierende mit Vertreter/innen der Industrie zu einer interdisziplinären Tagung am Deutschen Seminar zusammen, um mit Worten ins Reich der Sinne vorzudringen.
Gestern Mittwochabend war Eric Hobsbawm zu Gast an der Universität Zürich. Anlass war der renommierte Balzan-Preis, der ihm letztes Jahr verliehen worden war. Ein faszinierender Auftritt.
König Fussball regiert momentan Europa. Das Phänomen beschäftigt aber nicht nur Millionen von Expertinnen und Experten, sondern auch die Wissenschaft. «Fussball als kulturwissenschaftliches Forschungsfeld» heisst der Vortrag, den Johanna Rolshoven heute an der Universität Zürich hält. unipublic hat mit der Volkskundlerin gesprochen.
«Geisteswissenschaftler erkennen Strukturen, wo andere oft nur Fakten sehen»
Geisteswissenschaften sind kostengünstig, sie leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag und sie widersprechen einem kurzfristigen Nutzendenken. Diese Positionen vertraten die Zürcher Linguistin Angelika Linke und der Tübinger Philosoph Otfried Höffe an einer Diskussionsveranstaltung gestern an der Universität Zürich.
Am Dienstag dieser Woche fand im Swiss Re Centre in Rüschlikon bei Zürich der dritte Dialogabend der Serie «Das Ende der Gemütlichkeit» statt. Das zentrale Thema der Diskussion unter hochrangigen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik war die Entwicklung der Alterszusammensetzung in der Schweizer Bevölkerung. Die Diskusson kreiste vor allem um die wirtschaftlichen und politischen Folgen der immer höher werdenden Lebenserwartung.
Am 5. und 6. Juni präsentierte die Mathematisch - naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich mit «Forschung direkt!» Wissenschaft zum Anfassen. An der Uni Irchel suchten an die 350 Forschende mit über siebzig Einzelveranstaltungen – Ausstellungen, Multimedia-Installationen, interaktiven Ständen und Vorträgen – den Kontakt zum wissenschaftsinteressierten Publikum. Insgesamt 12000 Besucher jeden Alters kamen an den Anlass, ein grosser Erfolg.
Mit einem ersten Event für geladene Gäste und Medien hat die Mathematisch - naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich ihr Wissensfestival eröffnet. Das Festival gibt einen gut gelungenen Einblick in die vielfältige Welt der Naturwissenschaften. Und manch einer der Gäste staunte, was alles zu den Naturwissenschaften dazugehört.
Noch zwei Tage bis zu «Forschung direkt!», dem grossen Wissenschaftsfestival an der Universität Zürich-Irchel. Unipublic wirft kurz vor dem grossen Anlass ein letztes Schlaglicht auf das vielfältige Angebot an Ausstellungen, Führungen und Multimedia-Präsentationen – und erzählt von Tabakpflanzen, die nicht nur zum Paffen taugen.
Mitmachen und staunen können grosse und kleine neugierige Leute bei zahlreichen rätselhaften Experimenten aus Labor und Alltag: Am 5. und 6. Juni öffnet die Mathematisch - naturwissenschaftliche Fakultät dem Publikum die Türen. Eiszeiten und Frostiges präsentieren dabei Forscher/innen der Glaziologie, Physik und Paläontologie.
Bakterien räumen mit dem Zivilisationsmüll auf, Atome spielen Fussball – die Mathematisch- naturwissenschaftliche Fakultät hat für ihre beiden Tage der offenen Türe keine Anstrengung gescheut, um ihre komplexe Forschung der Öffentlichkeit näher zu bringen. Besonders Familien sind herzlich eingeladen, am 5./6. Juni 2004 ins Reich der Forschung auf dem Irchel zu kommen.
Die deutsche Fotografin Candida Höfer zählt zu den renommiertesten Künstlerinnen der Gegenwart. Nun ist sie mit der Ausstellung «Eingelagerte Welten. Candida Höfer in ethnografischen Sammlungen» im Völkerkundemuseum der Universität Zürich zu Gast. Ein sinnig gewählter Ort – denn die Fotografin hat ihren Blick auf das Innere genau dieser Institutionen gerichtet.
Die Mathematisch - naturwissenschaftliche Fakultät stellt sich vor: mit Ausstellungen, Live-Präsentationen, Führungen, Special Events und Angeboten für Kinder und Jugendliche. «Forschung direkt!» findet vom 5. bis 6. Juni an der Universität Zürich Irchel statt. Über die Hintergründe dieses Grossanlasses geben im folgenden der Dekan Peter Truöl und der Organisator Prof. Hugo Keller Auskunft.
Rückschau auf eine dunkle Seite der Wissenschaftsgeschichte
Gestern Abend referierte PD Dr. Hans-Konrad Schmutz über rassenhygienische Forschungsprojekte am Anthropologischen Institut der Universität Zürich in den Zwanziger- und Dreissigerjahren. Eine zentrale Rolle spielten dabei Fördergelder der Julius Klaus-Stiftung für Vererbungsforschung, Sozialanthropologie und Rassenhygiene.
Die Seidenstrasse war der Datenhighway der Vergangenheit. Nicht nur grosse Mengen von Waren zirkulierten auf der sagenumwobenen Handelsstrasse, sondern auch Feinstoffliches: Bilder und Vorstellungen, die man sich von Raum und Zeit machte. Ihnen widmet sich die Konferenz «Maps and Images», die diesen Freitag und Samstag an der Universität Zürich und dem Collegium Helveticum stattfindet.
Sanktionen sind mitunter nötig, aber nicht immer gerecht. Unter welchen Bedingungen eine gerechte Globalisierung möglich wäre, und ob sie sich mit Hilfe von Normen durchsetzen liesse, war Thema eines Symposiums mit Podiumsdiskussion am 7. und 8. Mai an der Universität Zürich. Es diskutierten Theoretiker/innen der politischen Philosophie und Praktiker/innen staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen aus der Schweiz.
Wahre Segler meiden ihn. Basler beneiden uns wegen ihm. Und wer ihn letzten Sommer nicht entdeckt hat, dem ist nicht zu helfen. Der Zürichsee. Unspektakulär und gleichzeitig sehr anziehend. Doch wer nutzt ihn sonst noch, ausser dem Homo sapiens? Heute beginnt eine Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich. Sie zeigt die Veränderungen unseres Hausgewässers im 20. Jahrhundert und dokumentiert seine Artenvielfalt.
Dr. Claude Martin, Direktor des WWF International, hält morgen, Dienstag, 27.4., ein Referat zur Zusammenarbeit zwischen Non Governmental Organisations (NGO), Staaten und der Privatwirtschaft, den sogenannten «Public Private Partnerships». Organisator sind das «Center for Corporate Responsibility and Sustainability CCRS» an der Universität Zürich, «The Sustainability Forum», ETH ags und novatlantis.
Die Universität Zürich ernannte anlässlich ihrer 171. Stiftungsfeier am 24. April sieben neue Ehrendoktoren. Das Preisinstitut der Universität verlieh 7 Jahrespreise. Zudem wurden der UBS-Habilitationspreis sowie – zum ersten Mal – der Habilitationspreis der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung vergeben.
Gute Zeiten für Pokemon, schlechte Zeiten für Lassie
«Seit ich Vater bin, muss ich gewisse medienpädagogische Empfehlungen, von denen ich theoretisch überzeugt war,<überarbeiten>.» Jetzt erhält Professor Daniel Süss am Dies academicus für seine Forschung zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Medien den UBS-Habilitationspreis.
Letzten Donnerstag trafen sich führende Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu einem Dialog über Themen im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Flexibilität. Fragen zur Zukunft von Zivilgesellschaft und Arbeitswelt standen im Mittelpunkt des hochkarätig und interdisziplinär besetzten Brainstorming-Abends in gediegener Atmosphäre.
Weniger Essen und Rotwein aus kühlen Regionen kann das Leben verlängern
Wie erreichen wir ein höheres Alter? Es sind viele Faktoren, unter anderem genetische, sagt Ernst Hafen, Professor am Zoologischen Institut der Universität Zürich und diesjähriger Otto Nägeli-Preisträger der Bonizzi-Theler Stiftung. Der mit 200'000 Franken dotierte Preis gilt als einer der wichtigsten Schweizer Wissenschaftspreise.
Am Universitätsspital Zürich fand zum dritten Mal der Tag der Klinischen Forschung statt. Zürcher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus rund 45 Institutionen präsentierten in insgesamt 163 Beiträgen ihre aktuellen Arbeiten aus den verschiedensten Bereichen der Klinischen Forschung am Universitätsspital Zürich sowie weiteren mit der Universität assoziierten Kliniken (Kinderspital, Universitätsklinik Balgrist, Psychiatrische Universitätsklinik) und Universitätsinstituten.
Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2004
Defekte des Eiweiss-Stoffwechsels
Die Körber-Stiftung in Hamburg vergibt dieses Jahr den mit 750‘000 Euro dotierten Körber-Preis an ein internationales Team aus Medizinern, Biochemikern und Zellbiologen, unter ihnen Prof. Dr. Thierry Hennet vom Physiologischen Institut der Universität Zürich.
Das Resultat und die Zukunft der Nachwuchsförderung
Das Symposium des Forschungskredites der Universität Zürich gewährte am vergangenen Freitag einen Einblick in die aktuelle Nachwuchsförderung. In zehn Kurzreferaten stellten Forschende aus allen Bereichen ihre Arbeiten vor.
Obwohl Narkosemittel in der Medizin seit rund 150 Jahren verwendet werden, ist immer noch nicht geklärt, über welche Mechanismen sie wirken. Rachel Jurd hat in ihrer Dissertation am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich erstmals zeigen können, dass eine bestimmte Andockstelle für Botenstoffe im Gehirn die Wirkung zweier klinisch verwendeter Allgemeinanästhetika vermittelt. Für diese Arbeit hat die Jungforscherin nun den Fritz-Külz-Preis 2004 erhalten.
Frauen verfügen über leicht bessere Führungsqualitäten als Männer, hat die US-amerikanische Psychologieprofessorin Alice Eagly herausgefunden. Weshalb es trotzdem nur wenige Chefinnen und weiblice CEOs gibt, ist schon schwieriger zu erklären.
Was kann Bildung zur Sicherheit beitragen? Dieses und andere Themen standen am letzten Samstag im Zentrum des ersten Alumnitages der Universität Zürich.
Multiple Sklerose ist eine Krankheit, bei der symptomfreie Zeiten mit Schüben abwechseln. Die Forschung sieht die Ursache beim Immunsystem. Vorträge und ein Podium im Rahmen der Brainfair brachten Forschende und Betroffene an einen Tisch.
Wie funktioniert das menschliche Gehirn? Wie die Gehirnforschung? Neuropsychologe Lutz Jäncke hielt anlässlich der BrainFair eine Vorlesung für Jugendliche und beantwortete deren Fragen - zum Beispiel zu Drogen.
Das «Birchermüseli» ist wohl das bekannteste Produkt aus der Ideenschmiede des Dr. med. Maximilian O. Bircher-Benner, der Pionier in Sachen Ganzheitsmedizin gilt als einer der Begründer der modernen Ernährungswissenschaft.
Rund tausend Bücher, Videos, CDs und Dias schenkt das chinesische Bildungsministerium der Universität Zürich. Das Besondere: Die Universität Zürich durfte wünschen - und die Wünsche seien vollumfänglich erfüllt worden, betont Prof. Robert Gassmann, der Vorsteher des Ostasiatischen Seminars.
«Wertes Fräulein, was kosten Sie?» nennt sich eine Ausstellung über Prostitution im Zürich des Fin de Siècle im Museum Bärengasse. Philipp Sarasin, Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich, hat die Ausstellung zusammen mit der Historikerin Regula Bochsler und Studierenden konzipiert. Ein Gespräch über die käufliche Lust damals und heute.
Ökonomie - Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz plädiert für nachhaltige Globalisierung
Der amerikanische Nobelpreisträger kritisierte an seiner gestrigen Rede vor allem den IWF und die WTO. Diese setzten in erster Linie die Interessen der reichen Industrieländer, insbesondere der USA durch.
Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz an der Universität Zürich
Joseph E. Stiglitz, Professor an der Columbia University, spricht am Mittwoch den 21. Januar 2004 an der Universität Zürich - zum Thema «Governance for a Sustainable World».
Seit 40 Jahren herrscht Krieg in Kolumbien. Ein eindringliches Zeugnis dieses Schreckens ohne Ende legen die Fotografien von Jesús Abad Colorado ab. Sie sind bis zum 21. Januar in einer Ausstellung mit dem Titel «Memoria - der vergessene Krieg in Kolumbien» im Foyer der Universität Zürich zu sehen.